Aus dem Corona Tagebuch... wie wär's denn mal wieder mit Geschmack?

 


Nach über zwei Jahren habe ich es nun auch geschafft, diesen "wunderbaren" Virus mit nach Hause zu nehmen. Der Virus ist anders als Grippeviren. Ich widme mich allerdings nicht den langweiligen Symptomen, sondern tatsächlich dem Geruchs- und Geschmacksverlust, die bei mir damit einhergingen und noch anhalten.
Das größte Problem ist – wer hätte das jetzt gedacht – das Essen. Nach ganzen fünf Tagen ohne diese zwei Sinne, fällt mir richtig auf, wieviele Endorphine wohl ausgeschüttet werden, durch jeglichen Geschmack unseres Essens, sei es Salzig, Sauer oder Süß. Das Essen gibt keinerlei Befriedigung mehr, stattdessen tigert man im Haus nach essbarer Zufriedenstellung, die aber schon nach den ersten Bissen ausbleibt und somit nur ein leichtes Gefühl der Frustration hinterlässt. Heißhunger bekommt eine andere Bedeutung, denn er kann mit nichts gestillt werden.
Am Wochenende wollte ich wieder Sushi selber machen. Seitdem ich den Sushi-Reis ein bisschen nach eigener Rezeptur mache, schmeckt es auch richtig lecker. Tja, das muss dann leider etwas warten...

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